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(ChemCats) |
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Basketball-Nationalmannschaft der Damen verpasst "Wunder von Chemnitz"
Die Sensation ist ausgeblieben: Deutschland gewann zwar am Mittwoch Abend vor weit über 1.000 Zuschauern in Chemnitz das Spiel gegen Rumänien mit 72:57, doch die für die Qualifikation notwendigen 37 Punkte Abstand zum Gegner wurden nicht erreicht. Zur Halbzeit lag zumindest ganz wenig eine mögliche Sensation in der Luft - die deutschen Damen führten mit 38:18, unmittelbar nach Wiederanpfiff sogar mit 41:18. Dann kamen die Rumäninnen besser ins Spiel; und mit weiterem Verlauf schwanden wohl auch die Kräfte bei den Deutschen, bei denen einige Spielerinnen zudem verletzungsbedingt geschwächt waren. Die ehemalige ChemCat Petra Gläser kam leider nicht in den Genuß, vor heimischem Publikum ihre Länderspielpremiere zu geben. Die Einschätzung ihrer gewachsenen Spielstärke unterstrich Bundestrainer Olaf Lange allein schon durch ihre Nominierung. In diesem Sinne darf man auf den weiteren, schon eingeleiteten Umbruch der Nationalmannschaft gespannt sein. Der Bundestrainer betonte außerdem nach dem Match, dass die Qualifikation schon viel eher als am gestrigen Abend verspielt worden war – vorgestern war er mit der Leistung des Teams durchaus zufrieden. Es war ein gelungener Abend und eine gute Werbung für den Basketball. Weitere aktuelle Informationen und Bilder gibt es auf unserer Homepage unter http://www.chemcats.de/chemcats/veranstaltungen/laenderspiel.htm Schwere Auswärtsaufgabe für ChemCats Nach dem grandiosen Sieg am vergangenen Samstag gegen KICKZ Basket München und den Begegnungen, die unsere „Jungen Wilden“ an den darauf folgenden Tagen mit der deutschen Nationalmannschaft hatten, zieht am Sonntag zwar der Bundesligaalltag wieder ein, aber gleich mit einem weiteren schweren Brocken. Im neunten Meisterschaftsspiel müssen die ChemCats am Sonntag zum derzeitigen Tabellenvierten TV 1860 Hofheim reisen. Obwohl die Chemnitzerinnen ob der Ereignisse der letzten Tage hoch motiviert sind, wissen sie um die Schwere dieser Aufgabe. Auch die Hofheimerinnen konnten am letzten Spieltag punkten - und das bei keinem geringeren als dem Vorjahresmeister Ludwigsburg. Bleibt zu hoffen, dass die ChemCats verletzungsfrei bleiben und auch Mandy Hänel ihre Blessur an der rechten Hand bis zum Wochenende auskurieren kann. Zur Vorschau: Das nächste und vor Jahreswechsel letzte Heimspiel der ChemCats findet am Samstag, den 07.12., 17:00 Uhr in der Chemnitzer Schloßteichhalle statt.
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Autor: jona
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Artikel
vom 29.11.2002, 11:29 Uhr
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